Köln-Krebstherapie

Begleittherapie bei Krebserkrankungen

Psychotherapie

Eine Krebsdiagnose löst bei vielen Betroffenen zahlreiche unterschiedliche Gefühle wie Hilflosigkeit, Ohnmacht, Wut und Angst aus.

 

Auch für Angehörige eines Betroffenen kann eine Krebserkrankung psychisch belastend sein. Woran können Sie erkennen, wie belastet Sie sind? Symptome für psychische Belastung können über längere Zeit z.B. anhaltende Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen, mangelnder Appetit, fortwährendes Grübeln, Probleme im sozialen Umfeld, Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit sein. Wer stärker belastet ist oder über längere Zeit unter entsprechenden Symptomen leidet, für den kann eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein.

Forscher gehen davon aus, dass Körper und Seele eine viel stärkere Einheit bilden, als früher angenommen. Die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie untersucht, wie sich Immunsystem, Nervensystem und Psyche gegenseitig beeinflussen und miteinander kommunizieren. Sie belegt: Leiden wir unter einem seelischen Problem, streikt früher oder später auch der Körper. Für die Krebsforschung ist sie von höchster Bedeutung – liefert sie doch handfeste, im Labor erzeugte Nachweise dafür, dass der geistig-seelische und psychosoziale Zustand eines krebskranken Menschen den Verlauf seiner Erkrankung deutlich mitbestimmt; und zwar in Bezug auf Überlebensqualität und  Überlebensdauer.

 

Psychotherapie kann dabei helfen:

  • in einer geschützten Umgebung über alles sprechen zu können,
  • die Angst vor zunehmender Krankheitsbelastung oder dem Tod zu bewältigen,
  • neue Lebensziele zu definieren, alte Muster aufzubrechen,
  • Folgen und Reaktionen in Bezug auf die Krebs-Therapie zu verkraften,
  • innere und äußere Konflikte bearbeiten,
  • die Ressourcen und die Selbstheilungskräfte stärken und aktivieren,
  • der Tendenz zum sozialen Rückzug entgegenwirken,
  • bei Konflikten in Partnerschaft und Familie unterstützen,
  • belastende Gefühle wie Angst, Aggression, Trauer, Verlust zu benennen und sich damit auseinander zu setzen,
  • psychischen Erkrankungen wie Depression und Angst vorzubeugen.


 

 

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